Rohdecke
Beton oder Holzbalken. Sie trägt die Last der neuen Ebene und bestimmt, welche Befestigung zulässig ist. Vor dem Aufmaß wird geprüft, was oben liegt.
Abgehängte Decke, Kreis Heinsberg
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Eine abgehängte Decke ist eine eigene Ebene: sie trägt Licht, dämpft Schall, nimmt Leitungen auf und gleicht eine krumme Rohdecke aus. MK-AUSBAU plant diese Ebene im Raster und baut sie maßhaltig.

01Aufbau
Eine Abhangdecke entsteht von oben nach unten. Jede Ebene hat eine Aufgabe, und jede Ebene lässt sich falsch machen. Deshalb wird sie geplant, bevor der erste Abhänger sitzt.
Beton oder Holzbalken. Sie trägt die Last der neuen Ebene und bestimmt, welche Befestigung zulässig ist. Vor dem Aufmaß wird geprüft, was oben liegt.
Abhänger im Achsraster, in der Höhe justierbar. Wo Ruhe gefragt ist, kommen federnde Bügel dazwischen, damit die neue Ebene die alte nicht berührt.
Grundprofil und Tragprofil kreuzen sich im Raster, umlaufend läuft das Wandanschlussprofil. Dieses Raster entscheidet, wo später eine Leuchte sitzen darf.
Gipsplatten versetzt geschraubt, Fugen vorgefüllt, bewehrt und in der vereinbarten Qualitätsstufe fertig gespachtelt.
HinweisWelche Bauhöhe die Konstruktion braucht, entscheidet sich vor Ort: an der Unebenheit der Rohdecke, an den Leitungen im Hohlraum und an den Einbauten, die hinein sollen.
02Deckenspiegel
Der Deckenspiegel ist die Draufsicht auf die fertige Ebene, von unten gesehen. Auf ihm liegen Achsen, Leuchten, Auslässe und Revisionsöffnungen, bevor jemand bohrt.
Jeder Einbaustrahler braucht Platz zwischen zwei Tragprofilen und Abstand zur Dämmung. Auf dem Spiegel ist das eine Minute Arbeit, in der fertigen Decke ein Rückbau.
Lüftung, Rauchmelder und Lautsprecher bekommen ihre Position, bevor die Fläche geschlossen wird.
Alles, was gewartet werden muss, braucht eine Öffnung. Ihre Lage gehört in die Planung und nicht in die spätere Suche.
Die Plattenstöße folgen dem Raster. Ein sauber gesetztes Fugenbild ist der Unterschied zwischen einer Fläche und einem Flickenteppich.
HinweisDer Deckenspiegel ist keine Bürokratie, sondern die günstigste Stelle, an der ein Fehler noch nichts kostet.
Reden wir über Ihre Decke, bevor der Plan steht.
Ein paar Sätze genügen für die erste Einschätzung.
03Anlässe
Nicht jeder Raum braucht eine zweite Deckenebene. Diese sechs Gründe tragen sie.
Lüftung, Elektro und Sanitär laufen im Hohlraum, ohne dass jemand Schlitze durch den Bestand stemmt.
Einbaustrahler, Lichtvouten und Lichtlinien sitzen dort, wo sie gebraucht werden, weil die Ebene für sie gebaut wurde.
Die abgehängte Ebene wirkt als zweite Schale gegen Schall von oben. Wie gut, entscheidet die Entkopplung.
Im Altbau ist die Decke selten eben. Die neue Ebene wird auf Höhe gesetzt, unabhängig von dem, was darüber liegt.
Für F30 und F90 gibt es geprüfte Systemaufbauten. Welcher Aufbau gilt, steht in der Zulassung des Herstellers, und danach wird gebaut.
Eine abgesetzte Deckenfläche trennt Kochen von Essen, ohne dass eine Wand nötig wird.
HinweisTrifft keiner dieser Punkte zu, sagen wir das. Eine Decke, die nur Raumhöhe kostet, bauen wir nicht.
04Licht
Eine abgehängte Decke ist der einfachste Ort, an dem Licht Teil des Raums wird statt ein Gerät an der Decke.

Sitzen im Raster, nicht dort, wo gerade Platz war. Der Ausschnitt wird gebohrt, wenn die Position feststeht.
Eine umlaufende Kante mit verdeckter Leuchte. Das Licht kommt von der Wand zurück und die Decke wirkt höher.
Eine schmale Fuge im Feld, aus der Licht kommt. Sie verlangt ein sauberes Profil und eine gerade Linie über die ganze Länge.
HinweisDie Leuchten wählen Sie. Wir bauen die Ebene so, dass sie hineinpassen, und stimmen die Positionen vorher mit dem Elektriker ab.
05Akustik
Eine einschalige Decke gibt Schall ungebremst weiter. Eine abgehängte Unterdecke wirkt als zweite Schale, aber nur, wenn sie die erste nicht berührt.
Masse, Feder, Masse
Zwei schwere Schalen, dazwischen ein federnder Hohlraum: das ist das Prinzip, nach dem Trockenbau leise wird. Die Mineralwolle im Hohlraum und das nachgiebige Profil wirken zusammen wie ein Stoßdämpfer und bremsen die Schwingung, bevor sie die untere Schale erreicht. Jede starre Verbindung zwischen oben und unten hebt diesen Effekt wieder auf.
Schwingbügel trennen die neue Ebene von der Rohdecke. Ohne sie ist jede Abhängung eine Schallbrücke.
Doppelte Beplankung bringt Gewicht in die untere Schale. Gewicht ist im Schallschutz der einfachste Hebel.
Dichtungsband unter dem Wandprofil und ein sauber getrennter Rand entscheiden mehr als jedes Datenblatt.
Jede offene Fuge und jeder nicht abgedichtete Auslass lässt Schall durch. Eine Fläche ist erst dicht, wenn sie überall dicht ist.
Ein verbreiteter Irrtum betrifft die Holzbalkendecke: wer die schwere Füllung entfernt und durch leichte Wolle ersetzt, macht aus der Decke eine Trommel. Der Schallschutz ist danach schlechter als vorher. Wir sehen uns an, was oben liegt, bevor etwas herauskommt.
06Kanten
Eine Decke wird an ihren Rändern beurteilt. Dort trifft die neue Ebene auf alles, was schon da war.
Umlaufend, auf Dichtungsband, sauber auf der Höhenlinie. Der Laser setzt diese Linie einmal, und alles danach richtet sich nach ihr.
Ein bewusst offener Spalt zwischen Decke und Wand. Er trennt die Ebenen optisch, nimmt Bewegung auf und verzeiht, was eine starre Kante anzeigt.
Große Flächen und lange Flure bekommen eine Fuge, damit die Fläche arbeiten kann, ohne zu reißen.
Vorfüllen, Band sauber einbetten, dann überziehen. Ein Band, das nur überstrichen wurde, zeichnet sich später ab.
HinweisWelche Stufe Ihre Decke braucht, hängt vom Licht ab. Streiflicht aus einer Voute zeigt in Q2, was in Q4 nicht zu sehen wäre.
Reden wir über Ihre Decke, bevor der Plan steht.
Ein paar Sätze genügen für die erste Einschätzung.
07Betrieb
MK-AUSBAU ist ein Innenausbaubetrieb aus Heinsberg. Maxim Kelm hat 2016 als Trockenbauer angefangen und führt den Betrieb bis heute.
Decken sind kein Nebenprodukt der Wand. Sie hängen frei, sie tragen Licht und Technik, und sie zeigen jeden Fehler, weil das Licht an ihnen entlangläuft. Deshalb wird die Deckenebene bei uns geplant und nicht improvisiert.
Wir arbeiten im Kreis Heinsberg und darüber hinaus, in Wohnungen, Häusern und gewerblichen Flächen. Wo weitere Gewerke gebraucht werden, koordinieren wir sie mit, damit die Baustelle eine Reihenfolge hat.
Wer eine Decke plant, muss das Licht schon kennen, das später auf ihr liegt.
Wände, Vorsatzschalen und Decken mit Metallunterkonstruktion.
Von Mineralwolle bis Stroh, im Deckenhohlraum und in der Fläche.
Der letzte Schliff nach dem Spachteln, auf der fertigen Fläche.
Damit ein Raum nicht an drei Terminen mit drei Firmen fertig wird.
Aufmaß und Montage, passend zur neuen Raumaufteilung.
08Ablauf
Sechs Schritte in dieser Reihenfolge. Jeder hat ein Ergebnis, das Sie sehen können.
Raum, Maße, Zweck, ein paar Fotos. Damit lässt sich meist schon einschätzen, worüber wir reden.
Rohdecke prüfen, Höhen messen, Leitungen suchen, Anschlüsse ansehen.
Raster, Leuchten, Auslässe und Revisionen werden festgelegt und mit Ihnen abgestimmt.
Aufbau, Qualitätsstufe und Umfang schriftlich, damit vergleichbar bleibt, was verglichen wird.
Höhenlinie, Abhängung, Unterkonstruktion, Dämmung, Beplankung, Spachtelung.
Gemeinsam über die Fläche schauen, in dem Licht, das später brennt.
09Anfrage
Name, Telefonnummer und ein paar Sätze genügen. Wir melden uns zurück.
Das hilft uns beim ersten Anruf
10Aufnahmen
Sechs Stationen einer Deckenebene, von der freigelegten Rohdecke bis zur fertigen Fläche.
HinweisDie Aufnahmen zeigen typische Arbeiten und Bauteile aus dem Deckenbau. Sie sind keine Dokumentation einzelner Kundenprojekte.
11Gebiet
MK-AUSBAU sitzt in Heinsberg und arbeitet im gesamten Kreis. Eine Decke entsteht an mehreren Tagen, deshalb zählt die Anfahrt.
Heinsberg
HeinsbergHückelhovenErkelenzGeilenkirchenWassenbergWegbergÜbach-PalenbergGangeltSelfkantWaldfeucht
MönchengladbachAachen
HinweisLiegt Ihr Objekt außerhalb, fragen Sie trotzdem. Wir sagen ehrlich, ob sich die Anfahrt für beide Seiten rechnet.
12Fragen
Was Bauherren im Kreis Heinsberg am häufigsten wissen wollen.
Das hängt davon ab, was in den Hohlraum soll und wie eben die Rohdecke ist. Eine reine Sichtdecke braucht wenig, eine Decke mit Lüftung, Dämmung und Einbaustrahlern deutlich mehr. Beim Termin vor Ort messen wir die vorhandene Höhe und rechnen den Aufbau von unten nach oben durch, bevor Sie sich festlegen.
Ja, wenn es vorher bekannt ist. Lasten gehören in die Planung: eine Traverse im Raster, eine Verstärkung im Feld oder eine Befestigung direkt in die Rohdecke. Nachträglich in eine geschlossene Gipsplatte zu bohren, ist die schlechteste der drei Möglichkeiten.
Eine abgehängte Ebene wirkt als zweite Schale und kann Schall von oben deutlich dämpfen. Entscheidend ist die Entkopplung: federnde Abhänger, Dämmung im Hohlraum und ein sauber getrennter Randanschluss. Ohne diese drei Punkte hängt nur eine zweite Platte an einer starren Verbindung.
F30 und F90 werden über geprüfte Systemaufbauten erreicht. Der Aufbau ist dann nicht frei wählbar: Plattenart, Schraubabstand, Profilraster und Anschlüsse stehen in der Zulassung des Systems. Wenn Ihre Decke eine Anforderung erfüllen muss, klären wir vorher, welche.
Das entscheidet das Licht. Unter streifendem Licht aus einer Voute oder bei glänzenden Anstrichen ist Q4 sinnvoll, unter normaler Raumbeleuchtung mit strukturierter Tapete genügt oft Q2. Wir stimmen die Stufe vorher ab, weil sie den Aufwand spürbar verändert.
Ort, Raum, ungefähre Fläche, Raumhöhe, was oben liegt, was hineinsoll und zwei bis fünf Fotos. Damit können wir meist ohne Rückruf einschätzen, worum es geht, und Ihnen sagen, was der nächste Schritt ist.
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